Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis
Patricia Würden, Heike Köhler
Buckower Damm 200
12349 Berlin

Telefon: (030) 6 04 60 36
Fax: (030) 66 72 04 88
E-Mail: praxis.wuerden@t-online.de

Sie erreichen unsere zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Patricia Würden und Heike Köhler mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln:

· mit der U-Bahn über die Haltestelle "Johannisthaler Chaussee"
· mit den Buslinien X11 und 172

Parkplätze befinden sich links und rechts vom Haus der Praxis.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt und freuen uns auf Ihren Besuch.


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.
Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:

Montag:
09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:
09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch:
09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag:
09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Freitag:
Termine nach Vereinbarung
Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Flyer Prophylaxe neu aufgelegt

Wie pflege ich meine Zähne zu Hause? Worauf kommt es bei zahngesunder Ernährung an? Welche Prophylaxe-Leistungen bietet meine Zahnarztpraxis? Kompakt im DIN-lang-Format erklärt der Flyer leicht verständlich die wesentlichen Bausteine der Prophylaxe für gesunde Zähne und Mund.

Besonders praktisch: Eine Tabelle fasst die verschiedenen Prophylaxe-Leistungen, die Zahnarztpraxen anbieten, zusammen. Nach Altersstufen gegliedert können Interessierte auf einen Blick sehen, welche Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen und welches Privatleistungen sind. Auch die Leistungen für Menschen in besonderen Lebenssituationen wie Schwangerschaft, Pflegebedürftigkeit oder für Menschen mit Behinderung sind dargestellt.
Pflege-Tipps für Zähne und Mund

„Die aktuelle Deutsche Mundgesundheitsstudie zeigt, dass sich die Zahn- und Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland in den letzten Jahren deutlich verbessert hat“, unterstreicht Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. Gründe hierfür sind laut der Studie eine gute Prophylaxe, Aufklärung und die verbesserte Mundhygiene. Genau diese Themen fasst der Flyer zusammen. Spezielle Tipps helfen im Alltag bei der richtigen Pflege von Zähnen und Mund.
Kostenfrei bestellen:

Patienten können den Flyer bei proDente unter der Telefonnummer 01805-55 22 55 oder auf www.prodente.de unter dem Menüpunkt „Service – Broschüren für Patienten“ beziehen.

Zahnärzte und zahntechnische Innungsbetriebe erhalten je 100 Exemplare des Flyers kostenfrei auf den Fachbesucherseiten unter www.prodente.de (Login Fachbesucher) oder über die Bestellhotline 01805-55 22 55.



Er ist wieder da: der zahnärztliche Kinderpass

Vor 20 Jahren hat ihn die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) erstmals herausgegeben: den zahnärztlichen Kinderpass. Der „Vorsorgefahrplan“ für Kinder bis sechs Jahre ist bei Zahnärzten und Patienten gleichermaßen beliebt. Jetzt hat die BLZK ihren Kinderpass inhaltlich aktualisiert – zum Beispiel hinsichtlich der neuen Früherkennungsuntersuchungen für unter Dreijährige.

Mit dem Kinderpass behalten Eltern die Untersuchungstermine ihres Kindes immer im Blick. Sie erhalten auch Informationen zu Zahnpflege, Mundhygiene und zahngesunder Ernährung. Außerdem erfahren sie, wie sie die Zähne ihres Nachwuchses vor Karies schützen können.
Das ist neu im Kinderpass

Der Kinderpass der BLZK wurde jetzt inhaltlich überarbeitet – er enthält zum Beispiel die drei neuen Früherkennungsuntersuchungen. Auf diese haben Kinder zwischen dem 6. und dem vollendeten 33. Lebensmonat seit Juli dieses Jahres Anspruch. Die Zeitintervalle der Untersuchungen im Kinderpass wurden dementsprechend angepasst.

Eltern und Kinder finden in der Neuauflage auch einige Extras: Zum Beispiel stellt sich die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit (LAGZ) vor. Die LAGZ-Zahnärzte üben mit Kindern in Betreuungseinrichtungen das Zähneputzen und achten gemeinsam mit den Erziehern auf eine zahngesunde Ernährung.

Außerdem gibt es im neuen Kinderpass ein Ratebild. Es zeigt verschiedene Situationen, die den Zähnen entweder guttun oder die eher schlecht für die Mundgesundheit sind. Eltern können das Lösen des Rätsels zum Anlass nehmen, um mit ihrem Kind auf spielerische Art über die Themen Zahnpflege und zahngesunde Ernährung zu sprechen.

Ein weiteres Extra: Im Kinderpass gibt es jetzt eine Gebiss-Grafik, in die Eltern eintragen können, an welchem Tag bei ihrem Nachwuchs die einzelnen Zähne durchgebrochen sind. Diese Dokumentation liefert dem Zahnarzt nützliche Informationen und ist gleichzeitig eine schöne Erinnerung für die Eltern und ihr Kind.
Eltern erhalten den Kinderpass vom Zahnarzt

Den zahnärztlichen Kinderpass bekommen Eltern von ihrem Zahnarzt. Zahnarztpraxen können ihn im Online-Shop der Bayerischen Landeszahnärztekammer unter shop.blzk.de bestellen. Dort ist der Kinderpass auch als kostenloser Download verfügbar.



Beeinträchtigt die Fluoridaufnahme in der Schwangerschaft den IQ von Kindern, und schädigen Fluoride Leber und Nieren?

Eine aktuelle Studie(1) der York Universität in Toronto hat die Auswirkungen der systemischen Fluoridaufnahme in der Schwangerschaft untersucht. Sie ergab, dass diese zu einem geringeren IQ des Nachwuchses führt. Eine weitere aktuelle Studie(2) aus den USA bringt die systemische Aufnahme von Fluoriden mit einer Einschränkung der Leber- und Nierenfunktion bei amerikanischen Jugendlichen in Verbindung. Die Experten der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (Ifk) klären auf, welche Bedeutung diese Ergebnisse für Deutschland haben.

Studie aus Kanada: Methoden und Ergebnisse

Es handelt sich um eine prospektive Multicenter-Kohortenstudie mit Kindern, die zwischen 2008 und 2012 in sechs kanadischen Städten geboren wurden. Ziel der Studie war es, einen möglichen Zusammenhang zwischen systemischer Fluoridaufnahme durch Trinkwasserfluoridierung während der Schwangerschaft und dem Intelligenzquotienten der Kinder zu untersuchen.

Die Abhängigkeit des sogenannten Full-Scale-Intelligenzquotienten (FSIQ) der Kinder im Alter von drei bis vier Jahren von folgenden Faktoren wurde untersucht: Zum einen von der Fluoridkonzentration im Urin der Mütter während aller Schwangerschaftstrimester (512 Mutter-Kind-Paare), zum anderen von der geschätzten systemischen Fluoridaufnahme über die Trinkwasserfluoridierung (400 Mutter-Kind-Paare). Die Fluoridkonzentration im Urin wurde im Spontanurin (Spot-Urin) gemessen, die Fluoridaufnahme aus fluoridiertem Trinkwasser schätzten die Wissenschaftler über die Zuordnung der Mütter zu bestimmten Wohngebieten über die Postleitzahl sowie einen Fragebogen. Beide Verfahren sind fehlerbehaftet. Für die Urinmessungen eignet sich der 24-Stunden-Urin besser, weil der Spontan-Urin starken Schwankungen unterliegt. Die Schätzung der Fluoridaufnahme über die Postleitzahl ist ebenfalls ungenau. Die tatsächliche Fluoridaufnahme der Mütter konnte nicht gemessen werden, damit blieben auch alle anderen möglichen Fluoridquellen neben der Trinkwasserfluoridierung (TWF) und im Fragebogen berichteten Teekonsum außer Acht.

Die unter diesen Bedingungen ermittelten Fluoridwerte im Urin ergaben:

  • Mütter in Gebieten mit TWF: 0,69 mg/Liter; Fluoridaufnahme: 0,93 mg/Tag
  • Mütter in Gebieten ohne TWF: 0,40 mg/Liter; Fluoridaufnahme: 0,30 mg/Tag

Mädchen hatten einen signifikant höheren Intelligenzquotienten (FSIQ) als Jungen (109,56 vs. 104,61). Eine Zunahme der Fluoridkonzentration im Urin um 1 mg/Liter war bei Jungen mit einer Abnahme des FSIQ um 4,49 Punkte verbunden. Für Mädchen wurde kein signifikanter Zusammenhang festgestellt. Bezogen auf die tägliche Fluoridaufnahme wurde eine Abnahme des FSIQ um 3,66 Punkte pro 1 mg Fluorid gefunden. Einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen gab es hier nicht.

Was bedeutet das für Deutschland, wo es keine Trinkwasserfluoridierung, wohl aber fluoridiertes Speisesalz gibt?

Eine frühere Schätzung anhand von Studien aus der Schweiz, wo ebenfalls eine Salzfluoridierung existiert, zeigte, dass die Fluoridkonzentration im Urin bei etwa 0,4 mg/Liter liegt, also im selben Bereich wie bei den Müttern in Kanada ohne Trinkwasserfluoridierung. Bei Nutzung von fluoridiertem Speisesalz nehmen Deutsche circa 0,1 mg aus dieser Quelle auf, hinzukommen rund 0,24 mg aus dem natürlichen Fluoridgehalt des Trinkwassers. In der Summe ergibt sich daraus ein Wert von etwa 0,34 mg/Tag, der im Bereich der Aufnahme der Mütter in der Kanada-Studie in Regionen ohne TWF (0,30 mg/Tag) liegt, aber weit unterhalb der Werte mit TWF(0,93 mg/Tag).

Selbst bei der Verwendung von fluoridiertem Speisesalz befindet sich also die systemische Aufnahme von Fluorid in Deutschland in einem Bereich, der dem in Kanada ohne systemische Fluoridierungsmaßnahmen entspricht. Es besteht daher keinerlei Anlass, während der Schwangerschaft auf die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz zu verzichten. Fluoridiertes Speisesalz bietet nachgewiesenermaßen einen guten Kariesschutz. Fluoride, die in Zahnpasten, Mundspüllösungen oder Fluoridgelees enthalten sind, spielen übrigens bei der Berechnung der systemischen Fluoridaufnahme keine Rolle, da sie im Wesentlichen wieder ausgespuckt werden.

Studie aus den USA: Methoden und Ergebnisse

Es handelt sich um eine Querschnittsstudie auf der Grundlage von Daten aus dem National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) der USA, die in den Jahren 2013 bis 2016 erhoben wurden. Das Alter der Probanden betrug durchschnittlich 15,4 Jahre. Ziel der Studie war es, einen möglichen Zusammenhang zwischen systemischer Fluoridexposition aus fluoridiertem Trinkwasser und Nieren- sowie Leberwerten zu untersuchen.

Bei 1.983 Heranwachsenden lagen Plasma-Fluoridwerte und bei 1.742 Wasser-Fluoridwerte vor. Die mittlere Fluoridkonzentration im Blutplasma belief sich auf 0,33 µmol/Liter und die im Trinkwasser auf 0,48 mg/Liter. Bei 25 Prozent der untersuchten Probanden lag der Fluoridgehalt im Trinkwasser über der empfohlenen Konzentration von 0,7 mg/L. Ein Anstieg der Plasma-Fluoridkonzentration um 1 µmol/Liter war mit einer Veränderung von Nierenwerten assoziiert – unter anderem mit niedrigeren Harnsäure- und Harnstoffkonzentrationen im Blut. Diese können mit veränderten Funktionen von Nieren und Leber in Zusammenhang stehen.

Konkret wurde gemessen: eine 10,36 mL/min/1,73m² niedrigere glomeruläre Filtrationsrate der Niereneine um 0,29 mg/dL niedrigere Harnsäurekonzentration sowie eine um 1,29 mg/dL niedrigere Harnstoffkonzentration im Blut. Ein Anstieg um 1 mg Fluorid/Liter Wasser war mit einer um 0,93 mg/dL niedrigeren Harnstoffkonzentration im Blut korreliert. Für weitere untersuchte Nieren- (Verhältnis Albumin/Kreatinin und Serumalbumin) sowie Leberparameter (Aspartat Aminotransferase, Alkalische Phosphatase und Gamma-Glutaryl-Transferase) wurden keine Korrelationen gefunden.

Bei der Bewertung der Studie ist zu berücksichtigen, dass ausschließlich Probanden mit gesunder Nieren- und Leberfunktion untersucht wurden. Die beobachteten Veränderungen spielten sich allesamt innerhalb gesunder Normwerte ab.

Bei Querschnittsstudien wie dieser sind lediglich Assoziationen abzuleiten, Ursache und Wirkung bleiben dabei unklar und müssen durch weitere Studien untersucht werden (Kausalität). Es ist denkbar, dass systemisch aufgenommenes Fluorid zu den beobachteten Veränderungen geführt hat. Nach Aussage der Autoren ist es aber genauso möglich, dass bereits eingeschränkte Funktionen der Nieren und/oder der Leber zu einer erhöhten Fluoridanreicherung im Körper geführt haben. Die Autoren empfehlen, weitere Untersuchungen durchzuführen, um die Limitationen ihrer Studie zu überwinden.

Was bedeutet diese Studie für Deutschland?

Generell muss zuerst festgestellt werden, dass die Studie keinen kausalen Zusammenhang zwischen Fluoridexposition und Nieren- sowie Leberwerten ermitteln konnte. Außerdem hatten alle Studienteilnehmer, auch diejenigen mit einer erhöhten Fluoridaufnahme aus dem Trinkwasser, gesunde Nieren- und Leberwerte. Innerhalb dieser Normwerte waren Veränderungen der Laborwerte bei Menschen messbar, die eine erhöhte Fluoridaufnahme aus dem Trinkwasser aufwiesen. Solche erhöhten systemischen Fluoridaufnahmen kommen in Deutschland, auch bei Nutzung von fluoridiertem Speisesalz, nicht vor. Zum Vergleich: Die tägliche Fluoridaufnahme aus Trinkwasser und fluoridiertem Speisesalz liegt in Deutschland bei etwa 0,34 mg/Tag. Die genannten erhöhten Laborwerte waren mit einem Anstieg von 1 mg Fluorid/Tag im Trinkwasser assoziiert, also erheblich über dem Durchschnittswert in Deutschland.

Autoren:

Prof. Dr. med. dent. Stefan Zimmer, Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe

Prof. Dr. med. Andreas Schaper, klinischer Toxikologe GfKT, Leitung Giftinformationszentrum-Nord, Universitätsmedizin Göttingen, Beiratsmitglied der Informationsstelle für Kariesprophylaxe

Quellen:

1. Rivka Green, Bruce Lanphear, Richard Hornung, David Flora, Angeles Martinez-Mier, Raichel Neufeld, Pierre Ayotte, Gina Muckle, Christine Till. Association Between Maternal Fluoride Exposure During Pregnancy and IQ Scores in Offspring in Canada, JAMA Pediatrics doi:10.1001/jamapediatrics.2019.1729, August 2019.

2. Ashley J Malin, Corina Lesseur, Stefanie A Busgang, Paul Curtin, Robert O. Wright, Alison Sanders. Fluoride exposure and kidney and liver function among adolescents in the United States: NHANES, 2013–2016, Environment International doi.org/10.1016/j.envint.2019.105012, August 2019.



Journalistenpreis Abdruck 2020: Jetzt bewerben

In diesem Jahr schreibt die Initiative proDente e.V. aus Köln den „Abdruck“ bereits zum 15. Mal in Folge aus. Mit dem Journalistenpreis würdigt proDente zahnmedizinische und zahntechnische Beiträge in insgesamt vier Kategorien.

Journalisten und Redaktionsteams können ab sofort ihre Beiträge rund um Zahnmedizin und Zahntechnik aus dem Jahr 2019 für den Journalistenpreis „Abdruck“ einreichen. proDente ehrt mit dem „Abdruck“ herausragende Arbeiten, die zahnmedizinische und zahntechnische Themen für ein breites Publikum verständlich und fachlich korrekt darstellen. Eine fünfköpfige Fachjury ermittelt die Gewinner in den vier Kategorien Print, Online, TV und Hörfunk. Insgesamt ist der „Abdruck“ mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet im Juni 2020 in Leipzig statt.
Jury 2020

  • Professor Dr. Dr. Søren Jepsen,
 MS, Direktor der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde des Universitätsklinikums Bonn

  • Dr. Uwe A. Richter, Chefredakteur der Zeitschrift zm – Zahnärztliche Mitteilungen
  • Sina Horsthemke, Freie Journalistin u.a. für Focus Gesundheit und Preisträgerin „Abdruck“ 2018
  • Klaus Bartsch, Zahntechnikermeister und Vizepräsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI)
  • Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente


Mehr Informationen, die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular finden interessierte Journalisten im Pressezentrum sowie unter www.facebook.com/abdruck.journalistenpreis





x


Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.